Porsche startet als Titelverteidiger in die neue WEC-Rennsaison

Quelle: onthegrid.de

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Für Porsche wird das Jahr 2016, ein Jahr der Titelverteidigung in Le Mans und der WEC. Nachdem Porsche im Vorjahr den Gesamtsieg in Le Mans und den Hersteller- sowie Fahrertitel der Langstreckenweltmeisterschaft gewinnen konnte, werden die beiden Porsche Hybrid mit den Startnummern 1 und 2 in die neue Meisterschaft starten. Für Teamchef Andreas Seidl ist das Ehre und Herausforderung gleichzeitig. Er rechne 2016 mit einer immer stärker werdenden Konkurrenz, wolle jedoch trotzdem immer um die Siege mitfahren und strebe die Titelverteidigung an. Um den Anforderungen gerecht zu werden, wurde im Februar ein intensives Trainings- und Testprogramm in Abu Dhabi begonnen.

Chassis-Struktur und Antrieb wurden beibehalten
2016 wird die dritte Saison, seit Porsche in die Topkategorien der Le-Mans-Prototypen zurückgekehrt ist. Um zu bestehen, wurde der Porsche 919 Hybrid dementsprechend weiterentwickelt, wobei die Basis des Antriebskonzepts und der Chassis-Struktur beibehalten wurde. LMP1-Leiter Fritz Enzinger sagte, dass es trotz des sportlichen Anspruchs wichtig sei, neues Know-how für Porsche zu erwerben und zukunftsfähige Technologien zu erforschen. Dafür sei die WEC mit den technischen Freiheiten und dem einzigartigen Effizienzreglement, die passende Plattform, um neue Innovationen für Straßensportautos zu entwickeln und zu testen.

Fahrer wurden bereits Ende November bestätigt
Die Fahrer der neuen Saison werden die gleichen sein, wie schon 2014 und 2015, das wurde bereits Ende November bestätigt. Mit Mark Webber, Brendon Hartley und Timo Bernhard startet das bewährte Nummer-1-Fahrerteam in die neue Rennsaison. Mit Nummer 2 wird das ebenfalls bestens bewährte Team Marc Lieb, Neel Jani und Romain Dumas starten. Sie werden mit einem Porsche 919 Hybrid an den Start gehen, dessen Chassis-Struktur vom Vorjahr beibehalten wurde. Deshalb wurde auch kein genauer Rollout-Termin festgesetzt, die Autos werden Stück um Stück auf die Spezifikationen für 2016 umgerüstet. Laut Porsche werden die neuen Reglementänderungen in Bezug auf Kraftstoffverbrauch und Durchflussmenge laut eigenen Berechnungen, die in Le Mans angestellt wurden, zu einem Zeitverlust von circa vier Sekunden pro gefahrener Runde führen. Ob dieser Verlust durch die Weiterentwicklung kompensiert werden kann, ist noch nicht abzuschätzen.

Neun Rennen in neun Staaten
Die Langstreckenweltmeisterschaft wird 2016 in neun Staaten und neun Rennen ausgetragen, wobei der Saisonhöhepunkt sicher wieder die 24 Stunden von Le Mans, am 18. und 19. Juni, sein werden. Porsche ist in Frankreich mit 17 Siegen immer noch Rekordhalter und will es auch bleiben. Die restlichen acht Rennen werden am 17. April in Silverstone, 07. Mai in Spa Francorchamps, am 24. Juli am Nürburgring, 03. September in Mexico City, 17. September in Austin, 16. Oktober in Fuji, 06. November in Schanghai und am 19. November in Bahrain ausgetragen.

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