Jeffrey Schmidt holte den Titel in der Porsche GT3 Cup Challenge Middle East

Jeffrey SchmidtBesser hätte das Jahr für Jeffrey Schmidt nicht beginnen können. Er wurde mit den zweithöchsten, je erreichten Gesamtpunkten, Fahrer-Champion. Das Saisonfinale der Porsche GT3 Cup Challenge Middle East fand in Bahrain statt, der Schweizer Porsche-Pilot hatte schon davor alle Trümpfe in der Hand.

Zweiter Platz im ersten Lauf
Im ersten Lauf startete er in Startposition drei, fiel kurzzeitig auf den vierten Rang zurück, kämpfte sich jedoch stark zurück und lieferte sich mit Zaid Ashkanani ein wirklich spannendes Duell um den Sieg. Schlussendlich lag er nur 0,267 Sekunden hinter seinem Teamkollegen am zweiten Platz. Schmidt gab an, eines seiner aufregendsten Rennen der Saison gefahren zu sein. Zu Beginn habe er nicht zu viel Druck machen wollen und womöglich einen Fehler riskieren. Zum Schluss habe er jedoch mit vollem Druck gepusht, konnte seinen Kontrahenten aber nicht mehr abfangen.

Im Finalrennen ist Schmidt kein Risiko mehr eingegangen
Im Finalrennen war dann alles für Schmidt angerichtet, sein Vorsprung in der Tabelle betrug bereits 24 Punkte und ein einziger Zähler reichte, um den Titel einzufahren. Schon im Qualifying wurde er seinem Ruf als bester Qualifyer gerecht und erreichte mühelos die Pole Position, das war übrigens schon die neunte im zwölften Rennen. Beim Start ließ sich Schmidt auf keine riskanten Zweikämpfe ein, er wusste, er braucht nur mehr einen Punkt. So fuhr er das Rennen sicher zu Ende und landete schließlich auf dem vierten Platz und gewann damit den Titel der Porsche GT3 Cup Challenge Middle East. Er hätte zwar gerne noch einen Sieg eingefahren, es sei ihm jedoch schon von Beginn an klar gewesen, dass dieses Wochenende, eines der anspruchsvollsten werden würde. Alle Piloten gaben noch einmal Vollgas und gingen voll ans Limit. Für ihn sei jedoch der Titelgewinn im Vordergrund gestanden, gab Jeffrey Schmidt an. Damit geht ein langer Winter mit zwölf Rennen in vier Monaten zu Ende. Sein Sieg in der Meisterschaft und auch der Titel in der Teamwertung für Al Nabooda Racing sind perfekt, besser hätte auch kein Märchen aus Tausendundeiner Nacht enden können.

Mit 267 Punkten zweitbester Fahrer der Geschichte
12 Rennen, neun Siege, nur ein einziges Mal gehörte er nicht zu den besten zwei, ein Rekord, der nicht so schnell überboten werden wird. 267 Punkte, das bedeutet zweitbester Fahrer in der Seriengeschichte.

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